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Demonstration - 1. Mai 2008

Mittwoch, 21.00 Uhr: OVG erlaubt antifaschistische Demonstration durch die „Fuhle“. Anwohnerinnen und Anwohner aus „Geiselhaft“ befreit!

Womit keine/r mehr gerechnet hätte, ist nun eingetreten: Das Oberverwaltungsgericht hat um 21.00 Uhr entschieden, dass der antifaschistische Protest einen Demonstrationszug durch die Fuhlsbüttler Strasse antreten kann. Damit sind die Anwohnerinnen und Anwohner von der „Geiselhaft“ befreit, in die sie durch die ringförmige Route des Neonaziaufmarsches genommen wurden. Die Forderung, dass die Barmbekerinnen und Barmbeker nicht mit den Neonazis allein gelassen werden dürfen, ist hiermit durchgesetzt. Ab 10.00 Uhr wird sich ein mehrere tausend Menschen umfassender Zug vom Barmbeker Bahnhof aufmachen. Die Route führt durch die Fuhlsbüttler Strasse, das Herz von Barmbek-Nord, vorbei an all den Restaurants und Cafes, Läden, Initiativen und Wohnungen der Anwohnerinnen und Anwohner, die sich in den letzten Wochen entschlossen gegen den Aufmarsch der Nazis gewehrt haben. Hier die Route der Demonstration im Einzelnen:

Auftakt: 10.00 Uhr U/S Barmbek, Wiesendamm

Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Habichtsweg, dort Zwischenkundgebung

Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Nordheimstrasse, dort Zwischenkundgebung

Steilshooper Allee bis Ecke Steilhooper Strasse

Steilshooper Strasse bis Ecke Richheystrasse, dort Abschlußkundgebung

Von dort haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration Gelegenheit, das nahe gelegene internationale Strassenfest am Hartzlohplatz zu besuchen. Es sollen sich so viele Menschen in Barmbek versammeln, dass kein Platz mehr für Nazis und ihre menschenverachtenden Parolen ist.

Aus unterschiedlichen Richtungen ist bereits das Motto für den Protest in und an der Fuhlsbüttler Strasse zu hören: "Um 14 Uhr nimmt Barmbek Platz!" Wir laden alle Menschen dazu ein, sich an dem bunten Protest und den Aktionen zu beteiligen.



Als Rednerinnen werden u.a. auftreten:

Esther Bejarano (Auschwitzkomitee, Überlebende des Vernichtungslagers)
Florian Kirchhoff, Andrea Krieger (Hamburger Bündnis gegen Rechts)
Olaf Schwede Vorsitzender DGB-Jugend Hamburg
Kersten Arthus. Vorsitzende Konzernbetriebsrat Bauer - Verlagsgruppe, Mitglied im Landesvorstand von verdi
Bülent Gülcemal (DIDF)
Rolf Becker (Schauspieler)
Angelo Lucifero (ver.di)
Sprecher/in autonomes Vernetzungstreffen
Conny Kerth (Bundessprecherin und Landesvorsitzende VVN-BdA Hamburg
Mathias von Dombrowski (Betriebsrat Gesamthafenbetrieb)Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit Rainer Hanno (Pastor der Auferstehungskirche in Barmbek)
Christiane Schneider (Die Linke, HH Bürgerschaft)
Inka Damerau (stv. Landesvorsitzende SPD, HH-Nord)
Frank Vorsmann (Flüchtlingsrat Hamburg)
Thomas Ebermann
Sprecher/in A-Quadrat, autonome Gruppen
Sprecher/in Internationaler Block
Angelika Traversin (Die Linke, BV Nord)
Ulrike Sparr (GAL, BV Nord)
Norman Paech (Die Linke Bundestag)
Niels Annen (SPD Bundestag, Vors. AG Rechtsextremismus beim Parteivorstand SPD)
Eva Gümbel, GAL, HH Bürgerschaft aus Wahlkreis Barmbek
Sprecher/in Jugendantifa
Fredrik Dehnert (GEW-Studierende)
Sprecher/in SDAJ
Sprecher/in solid
Sprecher/in Sol
Sprecher/in Avanti-Projekt undogmatische Linke
Thea Rann (Hamburger Forum Frieden)

Marko Knudsen (Roma- und Cinti-Union)