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GEW TagungEs geht uns alle an - Tagung zu Strategien gegen Rechts

Was die Neue Rechte „Metapolitik“ nennt, bezeichnet eine Strategie, bei der die gesellschaftlichen Wertevorstellungen nach und nach zugunsten rechter Ideologien verändert werden sollen, um die „Meinungsführerschaft“ zu erlangen. Bildung und Kultur nehmen in diesem Szenario eine Schlüsselrolle ein. Inner- und außerparlamentarisch spüren wir deshalb seit einigen Jahren in Strukturen der Kultur sowie der Bildung die Versuche, eine nationalistisch, völkisch und homogen gedachte Vision der „deutschen Kultur“ zu implementieren.

Eine selbstverständlich demokratische, antifaschistische Haltung wird von rechten Parteien als „linksextreme Propaganda“ betitelt. Akteur*innen aus Kultur und Bildung sind in der freien Ausübung ihrer Tätigkeit bedroht. Aber nicht Einzelne sind mit diesen Angriffen gemeint – sie sind symptomatisch für die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft: diese Gesellschaft ist heterogen, und ihre Repräsentation auf Bühnen und Bildern, in Schulbüchern und in der Jugendarbeit muss es auch sein.

Erstmals sollen auf der Tagung in Hamburg Erfahrungen aus Kultur und Bildung zusammengebracht werden, um Netzwerke zwischen Kulturschaffenden, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Lehrkräften, Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen, Medienmacher*innen, Bildungsträger*innen und allen anderen Betroffenen bzw. Interessierten zu bilden. Theoretischer Input trifft auf praktischen Erfahrungsaustausch zur Entwicklung konkreter Handlungsoptionen, in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen. Wir wollen uns kennenlernen, positionieren, solidarisieren – für eine inklusive und diverse Gesellschaft, für freie Bildung und Kultur.
Anmeldung

Eintritt frei
Eine Kooperation von GEW Hamburg, Kampnagel, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, AStA Uni Hamburg, AStA HAW Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, DGB Hamburg, ver.di Hamburg

Jetzt am Start: „AfD-Watch Hamburg“. Dieser Blog ist eine Initiative des Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR), das seit 2005 regelmäßig über die inhaltlichen Schwerpunkte der extremen Rechten inner- und außerhalb der Bürgerschaft recherchiert und berichtet. Die über Jahre gewonnene Expertise des HBgR erhält nun mit diesem Watch-Blog rund um die Aktivitäten der AfD eine neue Publikationsplattform. Zudem werden hier regelmäßig Beiträge von verschiedenen Gastautor*innen aus Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft veröffentlicht.

Mit AfD-Watch Hamburg möchten wir einen Informationspool zur kritischen Auseinandersetzung mit der Hamburger AfD schaffen. Der Blog setzt sich mit der konkreten parlamentarischen Arbeit der AfD in der Bürgerschaft auseinander und dokumentiert, welche Menschen, Gruppen und Initiativen immer wieder ins Zielvisier der AfD geraten. Wir werden auch den Bürgerschaftswahlkampf der extrem rechten Partei publizistisch begleiten. Hier geht´s zum Blog

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv