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Hamburger Abendblatt (19.08.09)

Für die einen ist es die beste Alternative für die anderen ein Skandal: Mit der Entscheidung eine Veranstaltung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) am Montagabend auf den Lambertiplatz zu verlegen, hat die Stadtverwaltung bei vielen Lüneburgern für Empörung gesorgt.

Lüneburg. Der Grund: Die unmittelbare Nähe zum Haus des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in der Heiligengeiststraße, in dem auch die Lüneburger Geschichtswerkstatt und die Initiative Stolpersteine beheimatet sind. Außerdem koordiniert der DGB von hier aus das Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus. Die Wahl des Veranstaltungsortes empfindet DGB-Chef Hartwig Erb daher „als eine Provokation und einen persönlichen Affront.“

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