taz: Frau Kerth, welchen Widerstand gab es im "Dritten Reich" in Billstedt, Horn und Billbrook? Cornelia Kerth: Wie überall haben auch hier ganz unterschiedliche Menschen Widerstand gegen den Faschismus geleistet. Es wurden Flugblätter verteilt, Geld für Inhaftierte und ihre Familien gesammelt, Kontakte hergestellt oder Untergetauchte versteckt. Die Geschichtsgruppe des Stadtteilprojekts Sonnenland, in der auch Mitglieder […]
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Lokalberichte Hamburg 14/ 09, von Lothar ZieskeAm 6. Juli wurde im Westflügel des Greve-Baus der Universität eine Ausstellung mit dem Titel „Was damals Recht war …“ eröffnet. Sie wird im Foyer desselben Gebäudes noch bis zum 8. August gezeigt. Schon der Titel verletzt offenbar empfindliche Gemüter (man könnte ergänzen: „noch heute“), wie sich dem Artikel […]
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Öffentliche Vorstellung der „Aktion Brauner Sack“ am 20. Juli 2009, 11: Uhr, Gerhard-Hauptmann-Platz Sehr geehrte Damen und Herren, im Bundestagswahlkampf werden auch die neofaschistischen Parteien NPD und DVU vermehrt die Öffentlichkeit suchen. Eines ihrer Propagandamittel sind Infotische in den Hamburger Stadtteilen. Ende Juni führte die Hamburger NPD ihren 100. Infotisch seit Anfang 2006 durch. Das […]
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taz, der rechte rand, von Andreas Speit Jahr für Jahr lässt sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg am Sonntag Ende Juli oder Anfang August dasselbe Schauspiel beobachten: Rechtsradikale versammeln sich am Mahnmal für den "Hamburger Feuersturm" von 1943, halten Reden und legen Kränze nieder. Gedenkfeiern sind nach Bestattungsgesetz und -verordnung grundsätzlich erlaubt. Nur nicht […]
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Quelle: Mein Blick auf Tornesch und die WeltIch traute zunächst meinen Augen nicht. Sieht das Haus, in dem ich wohne, so aus, als würden hier NPD-Wähler hausen? Noch nie zuvor hatte ich so etwas im Briefkasten, und ich lebe schon ziemlich lange, wenn auch nicht immer bei meinem Tornescher Briefkasten. Ein Herr Schäfer, seines Zeichens […]
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Mut gegen Rechte Gewalt, von Madeleine Warsitz, Gera In Gera haben es Rechtsextreme geschafft, Nazikultur wieder zur Alltagskultur zu machen. Ungehindert konnten dort am 11. Juli rund 4000 Neonazis ein Festival abhalten – quasi mitten in der Stadt. Die Zivilgesellschaft blieb hilflos und in der Minderheit. Eine Fotoreportage. Der Spuk scheint kein Ende nehmen zu […]
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