Die Hamburger Gedenkkultur hat mehrere große Baustellen. Kritik gibt es immer noch am Erinnerungsort im ehemaligen Gestapo-Hauptquartier, der sich in einer Buchhandlung befindet. Auch der „Kriegsklotz“ aus der Nazi-Zeit am Stephansplatz wirft Fragen auf. Fachleute haben jetzt in der Sendung „Treffpunkt Hamburg“ bei NDR 90,3 diese Problemfälle diskutiert und einen Gedenkort für die Kolonialzeit vorgeschlagen.Hamburg […]
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Eine Kommission soll klären, wer in der Wirtschaftsvertretung und in Hamburgs Kaufmannschaft zu den Profiteuren der NS-Diktatur gehörte. Der Präses lädt will eine Partei bei Stolperstein-Verlegung nicht dabei haben – und die ist empört. Eine brisante Entwicklung zeichnet sich in der Handelskammer Hamburg ab: Eine Kommission soll untersuchen, wer in der Kammer und der Kaufmannschaft […]
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„Meine Großmutter“, so hat Stephanie Krawehl gesagt, „wäre stolz, dass dieser Ort entsteht.“ Die nämlich sei eine Verfolgte des NS-Regimes gewesen, sei denunziert und von der Gestapo im Stadthaus verhört worden – genau dort also, wo jetzt sie, die Enkeltochter, eine Gedenkstätte für die Gestapo-Opfer betreibt. Eine Fügung des Schicksals, so schien es. Nun aber […]
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Da prügelt ein 19-jähriger Syrer in Berlin auf offener Straße auf einen jungen Israeli ein, weil der eine Kippa trägt – und mit einem Mal ist bundesweit die Empörung riesig: Antisemitismus im Land des Holocaust – wie ist das bloß möglich?! So wird gerade diskutiert. Als wäre das irgendwas Neues!Wollt ihr wissen, was mich wundert: […]
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Der Ko-Fraktionsvorsitzende der AfD Dr. Alexander Wolf ist von einem Runden Tisch der Kulturbehörde zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Hamburgs verwiesen worden. Dieser Ausschluss ist richtig, denn Herrn Wolf gehört bis heute einer völkischen Organisation an, die sich dem Kampf für das Deutschtum verschrieben hat und äußerte noch vor drei Jahren eindeutig revisionistische Ansichten über […]
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taz-nord, Hannes Stepputat In der Gegend um die Asklepios-Klinik in Langenhorn sind noch zahlreiche Straßen nach NS-Medizinern benannt. Ein Verein will aktuell drei umbenennen lassen. Es geht um den Oehleckerring, die Heynemannstraße und die Theodor-Fahr-Straße, alle tragen die Namen von Ärzten, die sich im Nationalsozialismus an menschenverachtenden Praktiken beteiligt haben oder von ihnen profitierten. Die […]
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